HAEMATOGENE  OXYDATIONS  THERAPIE

Haematogene Oxydations Therapie
Grundlagen der H.O.T.
Die klassische H.O.T. wurde von Prof. Dr. F. Wehrli, Locarno, erstmals 1949 intern vorgestellt. Damit wurde die Therapie eingeführt. Seit dieser Zeit wurden die Geräte wesentlich verbessert und die wissenschaftliche Grundlagenforschung dieser Therapie erweitert, so daß heute mehr als 4000 Therapeuten damit erfolgreich arbeiten.

Die H.O.T. ist endgültig und überzeugend aus dem Stadium der reinen Empirie herausgetreten. Dies wird nicht nur durch die klinischen und experimentellen Befunde zur H.O.T. in jüngster Zeit belegt, sondern sie erfüllt auch alle Anforderungen, die an eine moderne biologische Heilmethode zu stellen sind.

Der technische Ablauf der klassischen H.O.T. läßt sich wie folgt zusammenfassen: 
Es werden ca. 100 ml Blut aus der Vene entnommen, dieses wird ca. 10 Minuten mit reinem medizinischen Sauerstoff aufgeschäumt und gleichzeitig mit UV-C-Licht bestrahlt. Anschließend wird das Blut i.v., i.m. oder per Infusion zurückgegeben.

Das zum Medikament aufgewertete Blut bewirkt durch die verbesserte Viskosität eine intensivierte Durchblutung von ischämischen Gewebsabschnitten und damit eine verbesserte Sauerstoffversorgung.
Durch eine photochemische Reaktion entsteht hochwertige Energie, die einen Autokatalysezyklus in Gang setzt. Dieser Autokatalysezyklus löst durch eine Kettenreaktion primär und sekundär Reaktionen aus, die für einen Heilungsprozeß wichtig ist.
Es kommt zur erhöhten Bildung von Prostaglandin und Prostazyklin, welche eine hohe antiallergische, vasodilatatorische und antikoagulatorische Wirkung haben.
Die Zellatmung wird erhöht, der Gewebsmetabolismus intensiviert, der Cholesterinspiegel gesenkt und das Immunsystem stimuliert.

Bei chronischen Krankheiten wirkt die H.O.T. durch die verbesserten Fließeigenschaften des Blutes, den Anstieg des Sauerstoffpartialdruckes im hypoxämischen Gewebe, die Verbesserung der Mikrozirkulation und durch eine bessere Durchgängigkeit und damit Verkürzung der Transitstrecke im Gewebe zwischen Kapillare und Organzelle.

Wir haben in der H.O.T. auch ein Verfahren, bei dem durch Licht bestimmter Wellenlänge Energiequanten in den Blutkreislauf induziert werden, die per Anstoßprinzip Kaskaden biochemischer und bio-physikalischer Regulationen initiieren. Dadurch kommen verlangsamte oder anderweitig gestörte Informationsflüsse und Regelmechanismen wieder ins Gleichgewicht, es werden behinderte Zelldialoge auf der immunologischen Ebene oder blockierte Scavenge-Funktionen stimuliert.

Die H.O.T. nach Prof. Wehrli ist ein Naturheilverfahren mit einer Indikationsliste, deren Umfang den kritischen Therapeuten an der Seriosität dieser Aufstellung zweifeln läßt. Wenn man jedoch die Hauptindikationen wie die Behebung aller Arten von Durchblutungsstörungen und die Verbesserung der Sauerstoffverwertung betrachtet, ergibt sich zwangsläufig diese Breite. Es gibt keine anderen Therapien, bei denen man mit einem vergleichbar geringen Kosten- und Materialaufwand ähnlich eindrucksvolle Behandlungserfolge erzielt.

Es treten keine Nebenwirkungen auf, und es werden nur bei pathologischen Zuständen Reaktionen ausgelöst, die dazu führen, daß abweichende Meßwerte und Befunde zur Norm zurückkehren.
Man kann diese Behandlungsmethode sowohl klinisch als auch ambulant einsetzen. Bei indikationsgerechter Anwendung ist diese Therapie nicht nur risikofrei, sondern sie hat auch seit Jahrzehnten ihre überzeugende kurative und prophylaktische Wirkung dokumentiert.



Die Wirkungsfaktoren der klassischen H.O.T.

Bei der H.O.T. nach Prof. Wehrli bilden drei Grundkomponenten die Säulen der Therapie.

1. UV-C Strahlung
Im Mittelpunkt der H.O.T. steht die direkte energiereiche Bestrahlung des Blutes mit dem UV-C-Niederdruckstrahler. Die Photone wirken strahlungsphysikalisch auf das zu behandelnde Blut ein. Photonen (Lichtquanten) sind für die Übertragung und Speicherung von Informationen im biologischen System notwendig.

2. Molekularer Sauerstoff
a) Physikalisch im Blutplasma gelöster Sauerstoff
b) am Hämoglobinmolekül gebundener Sauerstoff
Nur molekularer Sauerstoff kann durch die UV-C Strahlung zu Singulett-Sauerstoff aktiviert werden und entsprechend reagieren. Durch das Aufschäumen des Blutes mit Sauerstoff wird die Wirkung der Bestrahlung auf die Blutinhaltsstoffe optimiert und zugleich der Anteil des physikalisch gelösten reaktionsfähigen Sauerstoffs vergrößert.

3. Blutinhaltsstoffe als Photosensibilisatoren
Das Hämoglobinmolekül wirkt als Photosensibilisator, der die Photonenenergie aufnimmt, speichert und transportiert. Die Photonen wirken auf den im Blutplasma gelösten Sauerstoff und auf den molekularen Sauerstoff in den Blutblasen. Es entsteht Singulett-Sauerstoff, der für den Autokatalysezyklus der H.O.T. von wesentlicher Bedeutung ist. Weiterhin wird die Strahlung im Blut von speziellen Molekülen (Chromophore) aufgenommen, umgesetzt und teilweise in Form von energiereichen Verbindungen gespeichert.

Nur durch Zusammenwirken aller drei zuvor genannten Faktoren schließen sich biochemische Wirkungen, Ergebnisse und Befunde an, die dann zu den typischen klinischen Resultaten und kurativen Auswirkungen führen.
©
RM-medico GmbH
Zurück zu den Leistungen